und Ablauf
Die Ausgangslage
Der Hersteller plante den Marktstart einer neuen E-MTB-Serie zur Saison 2026. Die eigene Linie war für das Hauptsortiment gebunden, eine zweite Linie hätte Mehrkosten verursacht und wäre nach Saisonende ungenutzt geblieben. 4.200 Räder zusätzlich in sechs Wochen, ohne Überstunden der Stammbelegschaft, ohne Investition in dauerhafte Kapazität.
Was wir geliefert haben
Drei Wochen Vorlauf, Werkstattanweisung in Woche eins, Pilotserie von 80 Rädern in Woche zwei, Vollproduktion ab Woche drei. Acht Mechaniker im Zweischichtbetrieb, eingebunden in die bestehende Lieferkette des Auftraggebers. Komponentenanlieferung direkt vom Hersteller, Endmontage und Funktionsprüfung nach dessen Prüfprotokoll. Jedes Rad mit eindeutiger Identifikationsnummer im System des Auftraggebers hinterlegt.
Was funktioniert hat
Die Vorab-Schulung an der Pilotserie war entscheidend. Nach 80 Rädern war die Taktzeit stabil. Der Auftraggeber hatte einen festen Ansprechpartner bei uns, keinen Eskalationsweg über Drittparteien. Sprachlich lief die Kommunikation über unseren deutschsprachigen Vorarbeiter, die Werkstattanweisungen lagen zweisprachig vor.
Was schwierig war
Eine spezifische Bremszuganlage war in der Spezifikation nicht eindeutig beschrieben. Wir haben in Woche zwei eine Klärung angefordert und einen Tag verloren. Das hätten wir früher merken können. Die Pufferzeit hat es aufgefangen, die Termintreue lag dennoch bei 100 Prozent.
beim Auftraggeber